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Der Papierkorb meines Grossvaters war unwiderstehlich und vermutlich der Ort, an dem ich mich mit dem Virus infisziert hatte. In den ersten Schuljahren hatte ich das Glück einen Lehrer zu haben, der an derselben Krankheit litt. Auch meine Tagesfamilie war infisziert. Nach der Schule wollte ich noch einen "normalen" Lebensweg einschlagen, aber schon mit 17 Jahren verlangte der Virus Beachtung. Und so begann das Schicksal eines jeden von der Kunst Besessenen. In Ausbildungen fühlte man sich als Teil einer Gruppe, welche in ähnlichen Überlegungsmustern funktionierte. Draussen in der Welt aber kämpfte man, neben schlecht bezahlten Jobs, immer um die Anerkennung der eigenen Arbeit. Mit 27 Jahren wanderte ich nach Cardiff/Wales aus und studierte 3dimensionale Kunst. Mit 32 Jahren fasste ich den, aus heutiger Sicht, goldrichtigen Entschluss eine Ausbildung zur Multimedia Designerin zu machen, um endlich Job und Talent vereinen zu können. Heute bin ich einerseits als Designerin im Webcenter der Pädagogischen Hochschule Zürich und andererseits als selbständige Multimedia-Designerin tätig.